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Technische Universität Ilmenau | Akademische Personalentwicklung an Hochschulen in Thüringen

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(Quelle: pixabay.com)

Tagung Akademische Personalentwicklung am 2. Oktober im Collegium Maius Erfurt

Die Personalentwicklung gehört in der Wirtschaft längst zu den etablierten Instrumenten. Warum also nicht an der Hochschule – dem Ort, an dem vorrangig individuelle Kompetenzen und Stärken gefördert werden?

Auch wenn die deutsche Wissenschaftslandschaft die Personalentwicklung mittlerweile als Faktor von strategischer Bedeutung identifiziert hat, ist dieser Bereich immer noch unterrepräsentiert: Nur etwa ein Drittel aller deutschen Hochschulen verfügt über eine Personalentwicklung. Dabei müssen Wissenschaftler/-innen, die auf der Höhe der Zeit agieren wollen, nicht nur didaktische, Fach- und Methodenkompetenz vorweisen können. Kompetenzen, die über den wissenschaftlichen Bereich im engeren Sinne hinausgehen, sind ebenfalls von hoher Bedeutung, bspw. in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, Budgetierung oder Personalführung. Wer in diesen Bereichen gut aufgestellt ist, hat auch mehr Chancen, außerhalb des Wissenschaftsbetriebs Fuß zu fassen – ein Thema, das trotz seiner für viele Akademiker hohen Relevanz nach wie vor vernachlässigt ist.


Mit der umrissenen Situation sind viele Teilfragen verbunden: Wie kann man bestehende Arbeit in der Akademischen Personalentwicklung optimieren, sichtbarer machen und Synergien schaffen? Welche Strategien zur Verstetigung und Qualitätssicherung können angesichts des großen Anteils von Drittmittelfinanzierung verfolgt werden? Wie können insbesondere Professoren gezielt für die Thematik sensibilisiert werden – sowohl als Adressaten der Personalentwicklung als auch in ihrer Beratungsfunktion für den wissenschaftlichen Nachwuchs?

Dies ist der Hintergrund für die Einberufung unserer TagungAkademische Personalentwicklung – Einladung zur Diskussion und Entwicklung eines länderübergreifenden Angebots“ in Zusammenarbeit mit dem Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen, dem Netzwerk Studienqualität Brandenburg und dem HET LSA der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Zusammen mit Hochschulvertreter/-innen der vier Länder – Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen – wurden am 2. Oktober im Collegium Maius Erfurt folgende Themen diskutiert:

  1. Sensibilisierung für das Thema „Akademische Personalentwicklung“
  2. „Akademische Personalentwicklung“ gemeinsam definieren
  3. Personalentwicklung als Instrument der Hochschulentwicklung einsetzen
  4. Inhaber/-innen von Schlüsselpositionen in den Hochschulen gewinnen
  5. Eine länderübergreifende Kooperation entwickeln
  6. Ideen für konkrete Maßnahmen und deren Finanzierung finden


Die Tagung wurde gefördert vom Bündnis „Lehre hoch n“, das sich gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern für die Verbesserung akademischer Lehre einsetzt.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft betreibt kontinuierlich Forschung zum Thema.